Der Maasstein (pierre de meuse), welchen bereits die Römer abbauten,
kannte eine frühzeitige Blüte infolge der Verbreitung über Land -und Wasserwege.
Schon seit dem Mittelalter wurde der Vinalmontstein in den meisten grösseren Gebäuden
des Gebietes zwischen Maas und Sambre verarbeitet und auch in die Niederlande und nach Deutschland exportiert.
Im Laufe der Neuzeit wurde der Abbau intensiviert; man benutzte im Maastal den Bruchstein
für Land und Stadtgebäude und ebenfalls für Monumentalbauten.
Ab dem 16.Jahrhundert und in der Folgezeit findet man den Vinalmontstein immer häufiger in harmonischer
Verbindung mit dem Backstein. Seit jeher stand dieser Stein für den Neubau und die Gebäuderenovierung hoch im Kurs.
Beispiele: Abteien, Kirchen und Festungen der Maasgegend, Palast der Kirchenfürsten in Lüttich, der Zentralbahnhof in Antwerpen.